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Bettwäsche waschen

Beim Bettwäsche waschen stellen uns die verschiedenen Stoffe und Flecken oft vor so manche Herausforderung. Mit unserer einfachen Anleitung gelingt es dir ganz ohne Probleme.

Frische, saubere Bettwäsche mit einem angenehmen Duft sorgt für einen erholsamen Schlaf und ein entspanntes Wohlfühlgefühl. Und das ist auch wichtig, schließlich verbringen wir jeden Tag zwischen sechs und acht Stunden zwischen Kissen und Bettdecke. Dabei verlieren wir natürlicherweise auch Haare, Hautschuppen und Schweiß, welche zu Ablagerungen in der Bettwäsche führen. Und in diesen Ablagerungen fühlen sich dann leider kleinste Ungeziefer wie Milben sehr schnell wohl. Daher solltest du deine Bettwäsche regelmäßig wechseln und waschen. Worauf du dabei achten solltest, welche Reinigungsintervalle zu empfehlen sind und was du sonst zur richtigen Pflege deiner Bettwäsche wissen solltest, haben wir hier für dich zusammengefasst.

 


Wie oft sollte man die Bettwäsche waschen?

Im normalen Haushalt - also ohne Allergiker - sollte die Bettwäsche idealerweise alle zwei Wochen gewechselt werden. So hast du nicht nur einen guten Schlaf, sondern du beugst auch der Entstehung von Allergien vor. Gibt es in deinem Haushalt bereits Allergien wie eine Hausstaub- oder Milbenallergie, dann empfiehlt es sich, dass du die Bettwäsche wöchentlich wechselst. Das gilt auch im Frühjahr für Pollenallergiker.

Doch auch andere besondere Umstände können ein häufigeres Waschen erfordern. Bei Kopfläusen sollte die Bettwäsche nach jeder Behandlung bei 60 Grad gewaschen werden, bei Filzläusen sogar täglich bei 60 Grad. Auch bei einer Erkältung, einem grippalen Infekt oder einem Magen-Darm-Virus sollte die Bettwäsche häufiger gewaschen werden. Dazu solltest du hier eine möglichst hohe Temperatur beim Waschen verwenden, um Viren und Bakterien abzutöten.

Schläfst du nackt, so ist es ebenfalls sinnvoll, die Bettwäsche wöchentlich zu waschen. Wenn du neue Bettwäsche gekauft hast, wasche diese unbedingt vor der ersten Benutzung. So erhält sie einen angenehmen Duft und es werden mögliche Rückstände, Chemikalien oder Verschmutzungen entfernt. Denke bei dem Wechsel der Bettwäsche ebenso daran, das Spannbettlagen sowie sonstige Kissenbezüge mit zu waschen. Auch Matratzenschoner & Co. müssen regelmäßig gereinigt werden, hier reicht aber ein Intervall von etwa sechs bis acht Wochen.


Bettwäsche nach Farben waschen

Bettwäsche gibt es in den verschiedensten Farben und mit unterschiedlichsten Motiven. So kannst du ganz nach Geschmack auswählen, in welchem Design du schlummern möchtest. Damit die Farben möglichst lange Strahlen, solltest du deine Bettwäsche beim Waschen nach Farbe sortieren und diese entsprechend pflegen. Dabei wird nach Weiß, Bunt und Schwarz bzw. dunkle Wäsche sortiert. Neben der Farbe solltest du auch noch einen Blick auf das Material sowie auf die Pflegehinweise des Herstellers werfen. In der folgenden Übersicht siehst du, worauf du bei den einzelnen Farben achten solltest:

 

Bunte Bettwäsche

Hier empfiehlt sich ein Waschmittel speziell für Farben wie das sodasan Color Flüssigwaschmittel. Es sorgt für leuchtende, frische Farben, ist für empfindliche Haut geeignet und reinigt auch bei niedrigeren Temperaturen zuverlässig. Bei normaler Verschmutzung kann Buntwäsche bei 40 Grad gewaschen werden, ist sie stark verschmutzt, so empfehlen sich 60 Grad. Achte hier aber unbedingt auf das Pflegeetikett, nicht jede Faser verträgt solch hohe Temperaturen. Um Keime zu entfernen, kannst du auch bei einer 40 Grad Wäsche ein Desinfektionsmittel mit dazugeben.

 

Weiße Bettwäsche

Je nach Material kannst du deine weiße Bettwäsche bei 40 Grad, 60 Grad oder sogar 95 Grad waschen. Schau dazu am besten auf das Pflegeetikett des Herstellers, hier findest du unter anderem die maximale Waschtemperatur. Als Waschmittel kannst du das sodasan Color Flüssigwaschmittel Limette oder ein Vollwaschmittel verwenden. Weiße Bettwäsche kannst du optimal in der Sonne trocknen lassen, die Sonnenstrahlen sorgen für ein strahlendes Weiß und wirken darüber hinaus auch noch desinfizierend.

 

Schwarze / dunkle Bettwäsche

Dunkle oder schwarze Bettwäsche solltest du bei maximal 40 Grad waschen, um die dunklen Farben zu schonen und ein Ausbleichen zu verhindern. Dazu empfiehlt sich ein sanftes Waschmittel wie das sodasan Woll- und Feinwaschmittel. Es schont nicht nur die Farben, sondern reinigt bereits bei niedrigen Temperaturen und ist daher auch für empfindliche Materialien geeignet. Ob deine dunkle Bettwäsche eine besondere Pflege benötigt, siehst du auch hier anhand der Pflegehinweise des Herstellers.

 

Flecken entfernen & verunreinigte Bettwäsche richtig waschen

Durch Körperflüssigkeiten oder andere Schmutzablagerungen kann deine Bettwäsche natürlich auch mal unschöne Flecken bekommen. Diese solltest du direkt behandeln, so lassen sie sich leichter entfernen und es ist auch einfach hygienischer. Mit nur wenigen Handgriffen kannst du die Verschmutzungen ganz einfach behandeln:

 

Blutflecken

Um Blutflecken zu entfernen, hast du zwei Möglichkeiten. Gebe etwas Waschmittel direkt auf den Fleck und weiche die Bettwäsche mit warmem Wasser ein. Spüle sie danach gut aus und gebe sie in die Waschmaschine. Oder aber du gibst etwas Gallseife auf den Fleck, lässt diese einwirken und wäschst deine Bettwäsche danach wie gewohnt.

 

Erbrochenes

Spüle die Bettwäsche zuerst gut aus. Danach kannst du den Fleck mit sodasan Gallseife oder mit einem Sodasan Waschmittel behandeln. Nach der Einwirkzeit gibst du die Bettwäsche in die Waschmaschine, auch hier empfiehlt sich eine Temperatur von mindestens 40 Grad.

 

Sonstige Flecken

Die Gallseife kann auch bei anderen Verschmutzungen oder Flecken genutzt werden. Gebe die Gallseife dazu direkt auf die betroffene Stelle, lasse sie einwirken und spüle die Bettwäsche anschließend gut aus oder gebe sie direkt in die Waschmaschine.



Bettwäsche nach Material waschen

Je nach Material muss deine Bettwäsche unterschiedlich gewaschen werden, das heißt, es werden verschiedene Temperaturen und Waschprogramme empfohlen. Wirf vor dem Waschen also unbedingt einen Blick auf die Pflegehinweise, hier findest du Material, Waschtemperatur und ob deine Bettwäsche für den Trockner geeignet ist.


In unserer Übersicht zeigen wir dir, worauf du im Allgemeinen achten solltest:


Baumwolle

Für Baumwollbettwäsche nimmst du das sodasan Color Waschmittel Limette oder bei weißer Bettwäsche ein Vollwaschmittel. Bunte Bettwäsche sollte bei maximal 60 Grad gewaschen werden, weiße Bettwäsche aus Baumwolle verträgt teils auch 95 Grad. Als Waschprogramm wähle Bunt- oder Kochwäsche.

 

Kunstfaser & Jersey

Verwende je nach Farbe ein Color- oder Vollwaschmittel. Kunstfaser sollte dabei bei maximal 40 Grad gewaschen werden. Als Waschprogramm empfiehlt sich der Schonwaschgang.

 


Mikrofaser

Für bunte Wäsche nimmst du ein Colorwaschmittel, für weiße Wäsche ein Vollwaschmittel. Mikrofaser darf bei maximal 60 Grad gewaschen werden, hierfür aber unbedingt das Pflegeetikett beachten. Als Waschprogramm wählst du am besten Buntwäsche.

 

Leinen

Leinen kannst du mit  einem Woll- und Feinwaschmittel waschen, Buntwäsche bei maximal 40 Grad, Weißwäsche bei maximal 95 Grad. Als Waschprogramm solltest du den Schonwaschgang wählen.

 


Feinbiber, Biber & Frottee

Verwende das sodasan Woll- und Feinwaschmittel und wasche bunte Bettwäsche bei maximal 60 Grad. Weiße Bettwäsche kann eventuell bei 95 Grad gewaschen werden. Als Waschprogramm empfiehlt sich Bunt- oder Kochwäsche.

 

Seersucker & Nicki

Hier empfiehlt sich ebenfalls das sodasan Woll- und Feinwaschmittel sowie eine Temperatur von maximal 40 Grad. Verwende außerdem den Schonwaschgang.

 

Linon

Bettwäsche aus Linon sollte mit einem Woll- und Feinwaschmittel in der Koch- oder Buntwäsche gewaschen werden. Je nach Farbe verträgt Linon maximal 60 Grad oder maximal 95 Grad.

 

Maco-Satin & Satin

Auch hier solltest du zum Woll- und Feinwaschmittel greifen. Bettwäsche aus Maco-Satin oder Satin sollte dazu im Feinwaschgang bei maximal 30 bis 40 Grad gewaschen werden.

 

Wolle & Seide

Wolle und Seide sind sehr empfindliche Stoffe, wasche sie deshalb im Fein- oder Wollwaschgang bei maximal 30 Grad. Verwende dazu ein Woll- und Feinwaschmittel.



Tricks zur richtigen Reinigung und Pflege von Bettwäsche

Damit deine Bettwäsche nicht nur ordentlich sauber wird, sondern auch lange angenehm weich und farbintensiv bleibt, haben wir einige Tipps und Tricks zur richtigen Pflege zusammengestellt:

 
 

Füllmenge der Waschmaschine

Befülle die Waschmaschine nur etwa zur Hälfte oder maximal leicht mehr als die Hälfte. So hat die Bettwäsche genug Platz und es entstehen weniger Knitterfalten.

 


Separat waschen

Wasche deine Bettwäsche separat, das heißt, gebe keine Kleidung oder Handtücher mit dazu. Zum einen vertragen sich oft die Waschtemperaturen oder Waschprogramme der verschiedenen Textilien nicht miteinander, zum anderen könnten die Fasern deiner Bettwäsche durch starke Reibung beschädigt werden.

 

Waschmittel

Suche anhand der Farbe, des Materials sowie des Pflegeetiketts das passende Waschmittel aus und dosiere es laut Empfehlung auf der Verpackung. Achte dabei auf die individuelle Wasserhärte.

 

Vor dem Waschen

Schließe alle Knöpfe und Reißverschlüsse, bevor du die Bettwäsche in die Waschmaschine gibst. Das schont die Bettwäsche und die Wäschetrommel, außerdem verhinderst du so ein Verklumpen der einzelnen Bettwäscheteile.

 

Keinen Weichspüler verwenden

Benutze keinen Weichspüler, deine Bettwäsche verliert sonst an Saugkraft. Außerdem enthalten Weichspüler meist Duftstoffe, welche zu Kopfschmerzen führen können und für Allergiker allgemein nicht zu empfehlen sind.

 

Bügeln

Bettwäsche muss in der Regel nicht gebügelt werden, vor allem dann nicht, wenn sie mit Feinwaschmittel und niedriger Schleuderzahl gewaschen wurde. Bügeln ist ebenfalls nicht notwendig, wenn deine Bettwäsche in den Trockner kann. Allerdings kann Bügeln letzte Keime abtöten, sollten also Allergiker in deinem Haushalt leben, kann das Bügeln der Bettwäsche sinnvoll sein.

 

Aufbewahrung

Lege deine Bettwäsche nach dem Trocknen sorgfältig zusammen und streiche sie glatt. Anschließend kannst du sie im Schrank verstauen.

 

Tipps für Allergiker

Für Allergiker gibt es weitere Möglichkeiten, um die Bettwäsche hygienisch rein zu halten. Zum einen gibt es spezielle Allergiker-Bettwäsche, zum anderen sogenannte Encasings. Diese sind Überzüge, die vor Hausstaubmilben schützen. Allergiker sollten trotz Vorsichtsmaßnahmen auf ein regelmäßiges Lüften und Waschen der Bettwäsche achten. Auch der Schlafanzug sollte dabei alle zwei bis vier Tage gewechselt werden.
Unser Tipp für Pollenallergiker: Vor dem Schlafengehen die Haare waschen, so gelangen weniger Pollen in die Bettwäsche.

So trocknest du deine Bettwäsche richtig

Viele Bettwäschemodelle können ganz bequem in den Trockner gegeben werden. Die entsprechende Information dazu findest du auf dem Pflegeetikett des Herstellers. Ist die Bettwäsche nicht für den Trockner geeignet, so hängst du sie an die frische Luft. Achte darauf, dass vor allem Seidenbettwäsche oder andere empfindliche Fasern schonend getrocknet werden. Bunte und dunkle sowie empfindliche Bettwäsche solltest du im Schatten aufhängen, weiße Bettwäsche kann gerne in der Sonne trocknen. Die Sonne verhindert dabei einen Grauschleier und sorgt für ein strahlendes Weiß.

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