Waschmaschine richtig beladen

Waschmaschinen sind unglaubliche Helden unseres Alltags. Doch leider gehen wir nicht immer behutsam mit ihnen um. Damit wir weiterhin von ihnen profitieren können, zeigen wir dir mit unseren Tipps, wie du deiner Waschmaschine ein langes Leben bescherst.

Die Waschmaschine ist ein unglaublich praktischer Helfer im Alltag, den man nicht mehr missen möchte. Doch leider gehen wir nicht immer sorgsam mit ihr um, vor allem nicht dann, wenn es um die richtige Beladung der Maschine geht. Damit nicht nur deine Waschmaschine möglichst lange hält, sondern du auch deinen Geldbeutel und die Umwelt effektiv schonen kannst, haben wir die wichtigsten Punkte rund um das Thema Waschmaschine beladen für dich zusammengefasst.

Waschmaschine richtig beladen

Inhaltsverzeichnis:

 

Was sollte man vor dem Beladen beachten?

Schon bevor man mit dem Beladen der Maschine beginnt, gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Dazu gehört beispielsweise das Wäsche sortieren. Um Verfärbungen zu vermeiden und die Farben in den Textilien besser zu erhalten, solltest du die Wäsche nach weiß, bunt und dunkel sortieren. Zu den weißen Textilien kannst du auch helle Grautöne geben und zu den dunklen Textilien neben schwarz auch dunkelblau, dunkelgrau oder braun. Darüber hinaus kannst du beim Sortieren auch gleich auf die Materialien deiner Kleidungsstücke achten, sodass sie im gleichen Waschprogramm gewaschen werden können. Empfindliche Materialien wie Wolle oder Seide sollten immer separat gewaschen werden, um die Textilien schonend zu reinigen und eine Beschädigung zu vermeiden. Es empfiehlt sich außerdem, das Pflegeetikett in deinen Textilien zu beachten. Hier findest du unter anderem Informationen zur erlaubten Waschtemperatur, aber auch, ob das Kleidungsstück zum Beispiel nur auf links gewaschen werden darf.

Wie voll darf man eine Waschmaschine beladen?

Grundsätzlich gilt: Die Waschmaschine sollte weder zu voll noch zu leer sein. Im Allgemeinen empfiehlt es sich bei der Koch- oder Buntwäsche, wenn noch etwa eine Hand breit über der Wäscheladung in der Maschine frei ist. Bei neueren Waschmaschinenmodellen kann die Wäschetrommel auch mit ganz leichtem Druck beladen werden, bei älteren Modellen sollte hingegen immer noch etwas Luft frei sein. Um die Umwelt und deinen Geldbeutel zu schonen, solltest du die Maschine bei Koch- oder Buntwäsche allerdings auch nicht zu wenig beladen. Auch bei neueren Modellen, die das Gewicht automatisch erkennen, wird dann unnötig viel Energie verbraucht. Für Single-Haushalte oder Haushalte, in denen relativ wenig Wäsche anfällt, können Waschmaschinen mit einem Eco-Programm oder Kurzwäsche eine praktische Alternative sein.
Ebenso gibt es empfindliche Textilien, dazu gehört alles, was bei „Pflegeleicht“ und „Feinwäsche“ gewaschen wird sowie Wolle und Seide. Hier darf die Wäschetrommel nicht so voll beladen werden. Bei den einzelnen Kategorien gilt folgendes:

Pflegeleicht
Hier darfst du die Wäschetrommel nur halb oder maximal leicht über die Hälfte füllen.

Wolle
Im Idealfall ist die Maschine nicht ganz halb voll, so haben die Textilien aus Wolle genug Platz, um sich zu bewegen.

Feinwäsche
Auch hier solltest du die Wäschetrommel nur etwa zur Hälfte beladen.

In der Gebrauchsanleitung deiner Waschmaschine findest du die Vorgaben, wie voll die Maschine bei welchem Programm sein darf beziehungsweise sein sollte. Hierbei handelt es sich oft um Kiloangaben. Willst du ganz genau sein, so könntest du deine Wäsche auf einer Personenwaage wiegen. Dies ist in der Regel aber nicht zwingend notwendig. Nach einer gewissen Zeit bekommst du ein Gefühl für die passende Menge.

Was passiert, wenn die Waschmaschine zu voll beladen ist?

Wie oft wird schnell noch ein Wäschestück mit dazu gedrückt und schon ist es passiert: die Waschmaschine ist überladen. Warum du das vermeiden solltest? Ist die Maschine zu voll, so hat das Auswirkungen auf die Waschwirkung. Dies liegt daran, dass Wasser und Waschmittel schlechter verteilt werden können und sich die Textilien in der Wäschetrommel schlechter bewegen können. Im schlimmsten Fall werden die Kleidungsstücke weniger gut gereinigt und bekommen einen unangenehmen Geruch. Darüber hinaus kann die Maschine selbst beschädigt werden. Wenn sich die Textilien mit Wasser vollsaugen, so sind sie extrem schwer und belasten schnell die Lager in der Wäschetrommel. Je älter die Waschmaschine ist, umso empfindlicher ist sie meist auch was das Thema Überladung betrifft.

Die richtige Waschmitteldosis

Ebenso wichtig ist das korrekte Waschmittel dosieren. Verwendest du zu wenig Waschmittel, so wird die Waschwirkung beeinträchtigt. Das heißt, deine Textilien werden nicht richtig sauber. Außerdem kann sich Kalk ablagern, welcher zu einem schnelleren Verschleiß der Kleidungsstücke führt. Zu viel Waschmittel ist wiederum schlecht für die Umwelt, denn der Wasserverbrauch wird dann während des Waschgangs erhöht. Der Grund dafür ist, dass die Wäsche bei zu viel Waschmittel sehr stark schäumt und innerhalb des Waschprogramms noch einmal extra gespült werden muss, damit das Waschmittel aus den Kleidungsstücken entfernt werden kann.
Für eine sparsame und umweltfreundliche Dosierung ist auch die Auswahl eines hochwertigen Waschmittels von Vorteil. Das Color Flüssigwaschmittel Lavendel ist zum Beispiel sehr sparsam im Verbrauch und aus nachhaltigen Inhaltsstoffen zusammengesetzt. Es kann dabei für Temperaturen von 30 Grad bis 95 Grad genutzt werden. Ebenfalls umweltfreundlich ist der Weichspüler Pfirsich-Frisch, er unterstützt die Waschmaschine außerdem dabei, Waschmittelrückstände aus den Textilien zu entfernen.
Darüber hinaus solltest du die Dosierungsempfehlungen an deine Wasserhärte vor Ort anpassen.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.