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Matratzenbezug waschen

Das Bett wird schon lange nicht mehr nur zum Schlafen genutzt. Es ist auch ein gemütlicher Rückzugsort vom stressigen Alltag, lädt ein zu einem leckeren Frühstück bei grauen Regentagen oder für ein kleines Mittagsschläfchen an einem faulen Sonntag. Wir verbringen also sehr viel Zeit darin, im Schnitt um die acht Stunden am Tag. Da ist es natürlich wichtig, dass auch die Hygiene stimmt. Bettwäsche wechselt man wie selbstverständlich regelmäßig und auch Kopfkissen oder Bettdecke finden ab und an den Weg in die Waschmaschine oder zur Reinigung. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Matratzenbezug aus? Wer denkt wirklich daran, dass auch dieser regelmäßig gereinigt werden sollte? Und wie geht das überhaupt? Wir erklären nicht nur warum, wie oft und bei welchem Waschprogramm ein Matratzenbezug gewaschen werden sollte, sondern geben auch gleich noch die passenden Tipps gegen unliebsame Flecken oder wie der Matratzenbezug geschützt werden kann.

 

 Matratzenbezug waschen. Schlafzimmer

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Pflegeetikett und die Bedeutung des Reißverschlusses
  2. So nehmen Sie den Bezug ab
  3. Wie oft sollte der Matratzenbezug gewaschen werden?
  4. Umgang mit Reißverschluss in der Waschmaschine
  5. Das richtige Waschprogramm wählen
  6. Welche Temperatur und Schleuderzahl verträgt der Bezug?
  7. Die Auswahl des passenden Waschmittels
  8. So trocknen Sie den Matratzenbezug richtig
  9. Erste Hilfe bei Flecken
  10. Sitz, wackelt, hat Luft: den Bezug über die Matratze ziehen

Das Pflegeetikett und die Bedeutung des Reißverschlusses

Bevor es überhaupt mit dem Waschen losgehen kann, müssen Sie überprüfen, ob man Ihren Matratzenbezug abnehmen kann. Woran Sie das erkennen? Am Reißverschluss. Ist keiner vorhanden, so kann der Bezug nicht abgenommen werden, ist nur an einer einzigen Seite ein Reißverschluss, so wurde dieser für die Herstellung genutzt und der Matratzenbezug kann ebenfalls nicht abgenommen werden. Kann der Bezug gewaschen werden, so verläuft der Reißverschluss entweder komplett außen herum oder auf drei Seiten der Matratze. Ansonsten ist es wichtig, dass Pflegeetikett am Bezug zu lesen. Hier finden Sie wichtige Informationen über Waschempfehlungen, Waschtemperatur und ob der Matratzenbezug in den Trockner gegeben werden darf. Haben Sie die Pflegehinweise gelesen und die Matratze auf Reißverschlüsse untersucht, können Sie nun auch schon mit dem Waschen beginnen.

So nehmen Sie den Bezug ab

Wie vorher schon geschrieben, gibt es verschiedene Reißverschlussvarianten. Ist er auf drei Seiten, so kann der Bezug nur im Ganzen abgenommen werden. Je nach Matratzengröße kann der Bezug dann ziemlich groß sein, es kann also vorkommen, dass er nicht in die normale Waschmaschine Zuhause passt. Sollte dies der Fall sein, dann den Bezug in eine Reinigung geben oder in einen Waschsalon gehen, hier sind häufig große Waschmaschinen.

Hat der Matratzenbezug einen Rundumreißverschluss, so funktioniert es wesentlich einfacher: Der Bezug lässt sich in zwei Teile zerlegen, welche dann getrennt gewaschen werden können. So passt der Bezug problemlos in jede haushaltsübliche Waschmaschine und Stoff sowie Reißverschluss werden nachhaltig geschont, wenn der Bezug noch genug Platz in der Wäschetrommel hat.

Wie oft sollte der Matratzenbezug gewaschen werden?

Auch ein Matratzenbezug sollte regelmäßig gewaschen werden. Doch wie oft ist wirklich notwendig beziehungsweise sinnvoll? In der Regel reicht es, den Bezug einmal im Jahr in die Waschmaschine zu stecken. Sind Sie oder ein Familienmitglied jedoch Allergiker, dann empfiehlt es sich, denn Matratzenbezug alle drei Monate zu reinigen. Nur so werden Milben, Staub oder auch Pollen zuverlässig entfernt.

Bei der Benutzung eines Toppers oder einer Matratzenauflage muss der Bezug selbst weniger gewaschen werden, da die Auflagen Schmutz und Keime abfangen.

TIPP: Je häufiger man den Matratzenbezug wäscht, umso schneller steigt natürlich auch der Verschleiß. Daher den Bezug nicht mehr als notwendig reinigen!

Umgang mit Reißverschluss in der Waschmaschine

Ja, Reißverschlüsse in der Waschmaschine sind ein Thema für sich. Da sie für einen Matratzenbezug meist aus Kunststoff hergestellt sind, so sind sie rostsicher, sind sie auch anfällig und leicht brüchig. Bei einem Bezug, welcher nicht teilbar ist, sollte der Reißverschluss daher vor dem Waschen komplett geschlossen werden. Bei einem teilbaren Matratzenbezug lässt sich der Reißverschluss nicht schließen, deshalb sollte der Bezug hier in ein Wäschenetz gesteckt werden, um Reißverschluss, Bezug und auch die Wäschetrommel zu schützen.

TIPP: Haben Sie kein Wäschenetz zur Hand, so können Sie auch einen Kopfkissenbezug oder einen Bettdeckenbezug verwenden!

Das richtige Waschprogramm wählen

Das Waschprogramm hängt hauptsächlich vom Material des Bezuges ab. Unempfindliche Stoffe wie Baumwolle können problemlos im Koch- und Buntwaschgang gewaschen werden. Handelt es sich jedoch um empfindliche Fasern, so sollte ein Fein- oder Wollwaschprogramm ausgewählt werden.

TIPP: Ist der Bezug sehr groß, so sollte er unbedingt mit einer Vorwäsche behandelt werden. So wird sichergestellt, dass er komplett mit Wasser bedeckt ist und gut einweichen kann. Es ist im Übrigen nicht notwendig, den Bezug auf links zu waschen. Im Hinblick auf Flecken ist es sogar sinnvoll, ihn immer normal in die Maschine zu geben, schließlich sammeln sich die Verschmutzungen auf der Außenseite an.

TIPP: Matratzenbezüge ohne Reißverschluss sollten ebenfalls gereinigt werden. Am besten geben Sie hier die komplette Matratze direkt in eine professionelle Reinigung!

Welche Temperatur und Schleuderzahl verträgt der Bezug?

Zuerst sollten Sie hier einen Blick auf Ihr Pflegeetikett werfen, denn hier steht in der Regel direkt, bei wie viel Grad der Matratzenbezug in die Maschine gegeben werden darf. Im Allgemeinen gilt, dass unempfindliche Stoffe wie Baumwolle bei 60 Grad gewaschen werden können und auch einen leichten Schleudergang problemlos vertragen. Bei 95 Grad können in der Regel nur spezielle Hygienebezüge gereinigt werden. Alle anderen Materialien sollten bei 30 bis 40 Grad gewaschen werden und man sollte auf das Schleudern verzichten. Besonders Bezüge aus Mikrofaser könnten sich sonst leicht verziehen.

Die Auswahl des passenden Waschmittels

Je nachdem, aus welchem Material der Bezug ist, unterscheidet sich auch das zu verwendende Waschmittel. Ist der Matratzenbezug aus Baumwolle und kann problemlos bei 60 Grad gewaschen werden, so empfiehlt sich das Vollwaschmittel Pulver. Die enthaltene Bleiche lässt den Bezug wieder neu strahlen und tötet dazu zuverlässig Keime und Bakterien ab. Gerade für Allergiker oder bei Krankheit wird der Matratzenbezug so wieder hygienisch sauber. Das Vollwaschmittel Pulver kann ebenfalls bei speziellen Hygienebezügen genutzt werden.

Bei anderen Materialien oder wenn auf dem Wäscheetikett das Dreieck durchgestrichen ist, sollten keine Bleiche benutzt werden. Hier kommt das Color Flüssigwaschmittel zum Einsatz. Es löst sich schon bei 30 Grad optimal auf und kann für alle Faserarten verwendet werden. Darüber hinaus ist es auch für empfindliche Haut geeignet. Selbstverständlich kann das Flüssigwaschmittel auch für Baumwolle & Co. eingesetzt werden, denn es eignet sich auch für Wäschen bei 60 oder 95 Grad.

So trocknen Sie den Matratzenbezug richtig

Nun strahlt der Matratzenbezug wieder in neuem Glanz und ist von allen Verschmutzungen und Keimen befreit. Als Nächstes muss er jedoch noch gründlich trocknen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Die wenigsten Matratzenbezüge dürfen in den Trockner! Ist der Trockner laut Pflegeetikett erlaubt, so sollten Sie ihn aber auf niedriger Temperatur einstellen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Bezug einläuft und unbrauchbar wird.
Ohne den Einsatz eines Trockners, mag ein Matratzenbezug am Liebsten frische Luft zum Trocknen. Er kann entweder auf eine große Wäscheleine gehängt oder über einen Wäscheständer ausgebreitet werden. Falls beides nicht vorhanden ist, können auch vier Stühle mit der Lehne aneinandergestellt und der Bezug darüber gelegt werden.

Erste Hilfe bei Flecken

Hartnäckige Flecken sind nicht nur ärgerlich, sie sehen auch unschön aus, sodass man sich auf dem Bezug auch nicht mehr wirklich wohlfühlt. Ein Hausmittel gegen starke Verschmutzungen ist eine Mischung aus Natron und Wasser. Hierzu etwa drei Esslöffel Natron mit zwei Esslöffel Wasser mischen und die Paste dann auf die Flecken reiben. So lange einwirken lassen, bis die Paste eingetrocknet ist und diese dann absaugen. Nun kann der Matratzenbezug in die Waschmaschine gegeben werden. Sollte sich leichter Schimmel gebildet haben, so ist es sinnvoll, den Matratzenbezug zu erneuern. Denn Schimmel geht oft nur mit aggressiven Reinigern zuverlässig weg und kann schnell zu einem Gesundheitsrisiko werden.

TIPP: Mit einem Topper oder einer Matratzenauflage verringern sich Flecken oder Schimmelbildung auf dem Bezug. Die Auflage oder der Topper können außerdem öfter gewaschen und auch wesentlich leichter erneuert werden!

Sitz, wackelt, hat Luft: Den Bezug über die Matratze ziehen

Nachdem der Matratzenbezug trocken ist, muss er wieder auf die Matratze gezogen werden. Handelt es sich um einen Rundum-Reißverschluss der aus zwei Teilen besteht, so lässt sich der Bezug ganz einfach anbringen. Einfach einen Teil auf die Matratze legen, den anderen Teil unter die Matratze legen und die Reißverschlüsse vorsichtig schließen. Achtung, dass Sie nicht am empfindlichen Stoff hängen bleiben - dieser kann schnell einreißen!

Die Matratzenbezüge mit dreiseitigen Reißverschlüssen sind etwas schwerer anzubringen. Die Matratze muss in den Bezug geschoben und entsprechend ausgerichtet werden. Ist dies geschafft, dann wird auch hier der Reißverschluss vorsichtig zugezogen.

TIPP: Sollten Sie oder ein Familienmitglied Allergiker sein, empfiehlt sich eine Matratze mit Rundum-Reißverschluss! Dieser Bezug lässt sich wesentlich leichter abnehmen, reinigen und wieder überziehen - das lohnt sich, wenn man bedenkt, dass die Wäsche des Matratzenbezugs alle drei Monate anfällt!

Auch wenn das Waschen des Matratzenbezuges etwas aufwendiger ist, so sollte es dennoch regelmäßig gemacht werden. Denn durch Schweiß, Hautpartikeln und Staub fühlen sich Milben & Co. in Ihrem kuscheligen Bett schnell pudelwohl. Ein sauberes Bett sorgt somit dauerhaft für ein angenehmes Wohlfühlgefühl und für besseren Schlaf!

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