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Müllvermeidung im Alltag

Bei Diskussionen um den Klimawandel geht es nicht nur um die Vermeidung von CO2, es geht auch darum, die immer größer werdenden Müllberge zu verkleinern. Ein wichtiger Punkt für unsere Umwelt, denn es landen regelmäßig riesige Plastikmengen in unseren Meeren und auch viele Länder ersticken fast schon in den Müllmassen die tagtäglich entstehen.

Höchste Zeit also, daran etwas zu ändern. Mülltrennung ist dabei zwar ein guter Anfang, aber das reicht schon lange nicht mehr. Um wirklich langfristig unsere Umwelt vor noch mehr Schaden zu bewahren, müssen wir endlich damit anfangen, Müll zu vermeiden. Dies geht tatsächlich schon mit kleinen Veränderungen im Alltag, die jeder von uns umsetzen kann. Wie Sie am besten Müll vermeiden können? Wir haben 15 Tipps zusammengestellt, die Sie ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können.

 

1. Verzicht auf Plastiktüten

Plastiktüten begegnen uns fast überall. Allein in Deutschland werden fast sechs Milliarden Plastiktüten im Jahr verbraucht! Obwohl sie seit Anfang 2016 bei einem Einkauf im Einzelhandel Geld kosten, so hat sich ihre Zahl dennoch kaum reduziert. Nicht nur die Herstellung benötigt Energie und Ressourcen, besonders schädlich und gefährlich für unsere Umwelt ist die Entsorgung der Plastiktüten. Eine umweltfreundliche Alternative ist der klassische Stoffbeutel. Dieser kann bequem zum Einkaufen mitgenommen und immer wieder benutzt werden. Und sollte sich mal ein kleines Loch bemerkbar machen, so kann dieses problemlos repariert werden.

2. Mehrweg statt Einweg

Es klingt so einfach: Mehrwegprodukte statt Einwegprodukte kaufen. Angefangen bei klassischen Einwegartikeln wie Plastikgeschirr für den nächsten Geburtstag über Strohhalme im leckeren Cocktail bis hin zu Einwegflaschen, all diese Produkte landen nach nur einmaliger Benutzung im Müll und somit häufig auch im Meer. Bei der nächsten Party also lieber richtiges Geschirr benutzen und beim Cocktailabend auf den Plastikstrohhalm verzichten, hier gibt es mittlerweile auch einige umweltfreundliche Alternativen. Bei Flaschen auf Mehrweg setzen, am besten auf Flaschen aus Glas. Diese sind nicht nur am schonendsten für die Umwelt, das Wasser schmeckt aus ihnen auch wesentlich frischer und ist gesünder. Viele PET-Flaschen sind mit BPA, einem Weichmacher, belastet. Ideal ist auch Leitungswasser zum Trinken, dieses hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Wer es sprudelig mag, kauft sich einen Trinkwassersprudler mit Glasflaschen.

3. Unverpackt einkaufen

Verpackungen beim Einkaufen erzeugen massenweise Müll, ganz egal ob im Supermarkt, im Elektronikladen oder im Einzelhandel. Selbst wenn das Produkt gar keine Verpackung bräuchte, wie beispielsweise eine Banane. Deshalb sollten Sie möglichst unverpackt einkaufen. Immer mehr Supermärkte haben gerade Obst und Gemüse ohne Verpackung oder Sie gehen auf den regionalen Markt und kaufen dort frisch ein. Andere Lebensmittel wie Haferflocken oder Nüsse findet man lose in den sogenannten Unverpackt-Läden.

4. Großpackungen kaufen

Wenn man ein Parfum kauft, so hat dies eine Schachtel außenrum und dann innendrin noch mal Karton und Plastik - nur ein Beispiel wie unnötig Verpackungsmaterial eingesetzt werden. Wenn man dann noch dazu immer nur kleine Packungen kauft, summiert sich der Verpackungsmüll. Kaufen Sie daher lieber Großpackungen und Produkte mit großen Gebinden, wie zum Beispiel Waschpulver oder Allzweckreiniger. So sparen Sie Plastik und Energie, welche zur Herstellung des Verpackungsmaterials benötigt wird.

5. Milchprodukte im Glas kaufen

Joghurt, Milch oder sonstige Milchprodukte werden täglich in Deutschland gekauft. Ein Großteil davon ist leider immer noch in einer Plastikverpackung. So entstehen im Nu jede Menge Kilogramm Müll, die problemlos vermeidbar wären. Die optimale Alternative sind Verpackungen aus Glas, sie sind wiederverwertbar und daher absolut umweltfreundlich. In Biomärkten sind die Milchprodukte in Glas leicht zu erhalten, auch viele andere Supermärkte ziehen immer mehr nach.

TIPP: Bei regionalen Bauern kann man häufig frische Milch abholen und direkt in die mitgebrachte Glasflasche füllen lassen!

6. Verzicht auf Kaffeekapseln

Ja, sie sind bequem, aber sie produzieren einfach auch unglaublich viel Müll: die Kaffeekapseln. Einmal benutzt landen sie direkt im Abfalleimer. Und dazu bestehen sie meist auch noch aus Kunststoff oder Aluminium. Keine Hilfe für unsere Umwelt. Also lieber auf Kaffeekapseln verzichten und einen normalen Filterkaffee aus Kaffeepulver kochen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

7. Reparieren, Ausleihen, Teilen

Wie schnell geht in unserem Alltag etwas kaputt, ob es das Handy ist, der Fernseher oder irgendwelche Haushaltsgeräte, die Neuanschaffung ist tatsächlich oftmals günstiger, als das defekte Produkte zu reparieren. Das geht zulasten unserer Umwelt. Ist die Reparatur sehr teuer, so gibt es Repair-Cafés in denen Ehrenamtliche helfen, wenn man selbst nicht gerade handwerklich begabt ist. Auch Textilien lassen sich reparieren, mit ein paar Stichen sind viele Löcher oder die sich auflösende Naht im Nu wieder ganz. Nicht nur praktisch, man sieht es den Klamotten meist auch nicht an, dass sie schon mal genäht wurden.

Eine umweltfreundliche Möglichkeit bei der Benutzung von Konsumgütern aller Art ist das Ausleihen oder Teilen. Viele Dingen wie Werkzeug oder Gartenmaschinen benötigen wir nur einmal im Jahr, warum sie dann nicht zu diesem Anlass ausleihen oder beispielsweise gleich gemeinsam mit Familie oder Freunden anschaffen? Das schont auch unseren Geldbeutel!

8. Mikroplastik reduzieren

Leider versteckt sich noch immer in zahlreichen Produkten das schädliche Mikroplastik. Die kleinen Partikel landen im Meer, die Tiere verwechseln sie mit Futter und sterben oft qualvoll. Oder aber das Plastik landet in unserem Fisch direkt wieder auf unserem Teller, was auch für unseren Organismus alles andere als gesund ist. Höchste Zeit also, dem Mikroplastik den Kampf anzusagen. Achten Sie bei Seife, Shampoo, Duschgel und anderen Kosmetikartikeln auf die Inhaltsstoffe. Mikroplastik versteckt sich beispielsweise hinter Polyethylen (PE), Polyamid (PA), Polypropylen (PP) oder Polyethylenphtalat (PET). Einige Apps helfen dabei zu erkennen, ob ein Produkt Mikroplastik enthält oder nicht.

9. Akkus statt Batterien

Einwegbatterien gelten als Sondermüll und müssen entsprechend entsorgt werden. Dafür gibt es zwar spezielle Sammelboxen, doch trotzdem landen zahlreiche Batterien, welche jede Menge Giftstoffe enthalten, im normalen Hausmüll. Besser ist daher die Nutzung von Akkus. Sie halten mehrere Jahre und können mindestens 500 Mal neu aufgeladen werden. Gut für die Umwelt und spart Geld!

10. Verzicht auf den Coffee-to-go Becher

Man ist frühs schon spät dran, erreicht gerade noch die U-Bahn und gönnt sich deshalb unterwegs ein schnelles Frühstück vom Bäcker inklusive einem Coffee-to-go. Grundsätzlich nicht verwerflich, doch der Einwegbecher vom Kaffee tut unserer Umwelt gar keinen Gefallen. Wenn Sie es nicht schaffen zuhause noch einen Kaffee zu trinken, dann nehmen Sie sich doch ihren eigenen Becher mit, viele Bäcker oder Kaffeeketten füllen diesen ohne Problem auf.

11. Überlegter einkaufen

Braucht man wirklich alles was man sich kauft? Mit ziemlicher Sicherheit nicht. Würde man manchmal auf den Spontankauf oder das vermeintliche Schnäppchen verzichten, so würde man wichtige Ressourcen einsparen und weniger Müll produzieren. Falls man beispielsweise ein schickes Kleid für eine festliche Veranstaltung braucht, welches man ansonsten wohl eher selten anzieht, so lohnt sich auch mal ein Blick in einen Second-Hand-Laden. Hier gibt es oftmals gut erhaltene Klamotten, die auch um einiges günstiger sind. Ansonsten hinterfragen Sie jeden Einkauf - viele Dinge machen uns gar nicht glücklich und wir brauchen sie wirklich nicht.

12. Auf Qualität achten

Schnäppchen sind verlockend und schnell greift man zur billigen Ware, laut Bewertungen sind diese ja schließlich fast so gut wie das teure Vergleichsprodukt. Das mag schon stimmen, aber leider ist die Qualität bei der günstigen Ware oftmals schlechter und die Produkte landen schneller im Müll. Deshalb gerade bei Elektronik oder Haushaltsgeräten auf Qualität setzen. Markenprodukte sind langlebiger und produzieren somit weniger Müll. Aber auch bei Kleidung kann es sich lohnen etwas mehr für die neue Jeans auszugeben, so ist sie nach wenigen Waschgängen noch nicht ausgeblichen und nach wie vor in Form. Auf Dauer schont Qualität also nicht nur die Umwelt, sondern auch noch Ihren Geldbeutel.

13. Auf Stoffprodukte setzen

Ob Windeln, Taschentücher oder die einfachen Papierservietten, unbewusst produzieren wir damit jede Menge Müll. Die Einwegprodukte sind natürlich auch einfach sehr praktisch. Doch gerade bei diesen Artikeln, die täglich benutzt werden, lohnt es sich, etwas zu ändern, um unsere Umwelt nachhaltig zu schonen. Probieren Sie doch einfach mal Ihre Kinder mit Stoffwindeln zu wickeln, so sparen Sie bis zu 6.000 Einwegwindeln! Auch Stoffservietten oder Stofftaschentücher sind eine gute Alternative. Nach der Benutzung einfach bei 60 Grad in die Waschmaschine geben und schon können sie wiederverwendet werden.

Auch Allzweckreinigungstücher, die nach nur einmal benutzen weggeworfen werden, müssen nicht sein. Hier besser Öko-Schwammtücher verwenden, diese können ebenfalls bei 60 Grad gewaschen werden und sind somit lange einsetzbar.

14. Frisch, regional und gesund kochen

Ja, gesund klingt das, aber warum spart man somit Müll im Alltag ein? Ganz einfach, durch die Benutzung von Fertigprodukten erzeugt man jede Menge Verpackungsmüll. Ganz abgesehen davon, dass die Produktion dieser Gerichte viel Energie benötigt und alles andere als nachhaltig ist. Bei der Ernährung sollten Sie auf frische, regionale Produkte setzen, welche Sie möglichst unverpackt einkaufen können. Achten Sie auch darauf saisonal zu kochen, Obst und Gemüse, welches erst kilometerweite Flugstrecken zurücklegen musste, schadet ebenfalls der Umwelt! Dazu sollte man natürlich möglichst wenig Essen wegwerfen - gut für die Umwelt und den Geldbeutel.

15. Umweltfreundliche Alternativen bei Drogerieprodukten

Ob Zahnbürste, Duschgel oder Shampoo, wir benutzen täglich jede Menge Plastik. Doch gerade bei Drogerieprodukten gibt es tatsächlich schon einige gute umweltfreundliche Alternativen. Statt der Plastikzahnbürste können Sie eine aus Bambus oder anderem Holz kaufen. Seife, Duschgel und sogar Shampoo gibt es als festes Seifenstück, wodurch die umweltschädliche Plastikverpackung wegfällt. Und in zahlreichen Unverpackt-Läden kann man Seife & Co. in seine eigenen wiederverwertbaren Flaschen füllen lassen. So muss man nicht auf Flüssigprodukte verzichten und kann dennoch viel Müll einsparen.

Sie sehen also, Müllvermeidung im Alltag muss nicht kompliziert oder aufwendig sein. Und wenn sich Müll so gar nicht vermeiden lässt, dann achten Sie darauf, ihn richtig zu trennen. So kann möglichst viel recycelt werden und wertvolle Ressourcen werden nachhaltig geschützt.

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