Putzmittel richtig aufbewahren

Nicht nur das Putzen mit den richtigen Mitteln ist wichtig, sondern auch eine umweltbewusste Aufbewahrung. Wir zeigen dir, wie du dir einen besseren Überblick verschaffst.

Während deiner täglichen oder wöchentlichen Reinigungsroutine verwendest du sicher das eine oder andere Putzmittel. Fleckenlöser, Glasreiniger und andere Flaschen sind zwar hilfreich, um Schmutz und Staub den Garaus zu machen. Achte aber darauf, dass du sie nach der Verwendung sicher verwahrst. Das gilt vor allem dann, wenn kleine Kinder im Haus leben. Ein Putzmittelschrank hat sich in der Praxis bewährt. Worauf du in der Praxis noch achten solltest, verraten wir dir in nachfolgendem Artikel.

 
Inhaltsverzeichnis
  1. Putzmittel: Welche sind empfehlenswert?
  2. Was gilt es in der Küche zu beachten?
  3. Aufbewahrungsideen für das Badezimmer
  4. Waschküche

 

Putzmittel: Welche sind empfehlenswert?

Im Handel sind Reinigungslösungen in der Regel in Plastikflaschen erhältlich. Dank integriertem Sprühkopf lassen sie sich leicht anwenden, für die Umwelt sind sie aber alles andere als gut. Mittlerweile gibt es daher zahlreiche Anbieter, die für umweltfreundliche Varianten werben. Ein gutes Beispiel sind die Artikel von sodasan. Diese bestehen ausschließlich aus recycelfähigem Kunststoff, so dass du weniger Plastikmüll produzierst. So trägst du aktiv zum Umweltschutz bei. Auch die Öko Schwammtücher von sodasan sind aus umweltfreundlichem Material hergestellt und vollständig abbaubar. Zudem kannst du diese Reinigungstücher mehrfach verwenden. Hast du keinen Putzmittelschrank, kannst du solche Tücher und ähnliche Utensilien gut in einer Box aufbewahren. Denke auch hier an die Umwelt und verwende am besten keine Boxen aus Plastik. Aufbewahrungsboxen aus Holz oder Rattan sind eher zu empfehlen; zudem sehen sie noch dazu sehr dekorativ aus.


Was gilt es in der Küche zu beachten?

Die Küche ist ein idealer Ort für einen Putzmittelschrank. Möchtest du dir einen solchen anschaffen, schau zunächst, wie viele Putzmittel du besitzt und wähle die Größe des Schranks entsprechend aus. Übrigens ist der Kauf eines Putzmittelschranks auch eine ideale Möglichkeit, einmal gründlich auszumisten. Kontrolliere Deine Reinigungsmittel von Zeit zu Zeit auf ihr Haltbarkeitsdatum hin. Ist es überschritten, verwende sie am besten nicht mehr. Sortiere die Putzmittel im Schrank geordnet nach ihrem Einsatzzweck. Es bietet sich ebenso an, Reinigungslösungen in Behälter umzufüllen, die du mehrfach verwenden kannst. Achte dann aber unbedingt auf eine ausführliche Beschriftung, damit es zu keinen gefährlichen Verwechselungen kommt. Leben kleine Kinder mit in der Wohnung, bewahre deine Putzmittel am besten in einem der höher gelegenen Hängeschränke auf.Nicht nur bei den Reinigungsmitteln selbst gilt es einiges zu beachten. Schauen wir uns die Putzutensilien wie Handfeger und Kehrblech oder Besen an. Anstatt sie lieblos in einer freien Ecke auf dem Boden zu platzieren, befestige sie lieber hängend an der Wand. Befindet sich dieser Platz in der Nähe eines Fensters, kann der Besen viel schneller trocknen und Keime haben keine Chance. Ein weiterer Vorteil der hängenden Aufbewahrung: Du schaffst zusätzlich Stauraum in der Küche. Ein beliebter Ort für Spültücher, Tabs und andere Reinigungsmittel ist der Platz unter der Spüle. Damit du hier nicht den Überblick verlierst, besorg dir im Baumarkt Hängegestelle. Am besten entscheidest du dich für ein herausziehbares Modell, so dass du schnell an das gewünschte Reinigungsprodukt gelangst.


Aufbewahrungsideen für das Badezimmer

Im Badezimmer werden Putzmittel meist im Waschbeckenunterschrank aufbewahrt, wenn kein separater Putzmittelschrank vorhanden ist. In Haushalten mit kleinen Kindern ist das nicht ganz ungefährlich, da sich ein solcher Schrank in Bodennähe befindet. Die Reinigungsmittel sind meist in bunten Flaschen untergebracht, die auf Kinder einen magischen Reiz ausüben. Zu groß ist die Versuchung, sich diese Flaschen einmal etwas genauer anzusehen. Grund genug also, sie kindersicher zu verstauen. Wenn du sie also in Bodennähe aufbewahrst, finde wenigstens eine Möglichkeit, den Schrank für Kinder unzugänglich zu machen. Besser ist natürlich ein Schrank, der sich etwas höher befindet. Bei der Anordnung deiner Putzmittel ist Folgendes zu beachten: Flaschen, die noch voll sind, stellst du ganz nach hinten. Angefangene oder fast leere Flaschen kommen nach vorn. So behältst du stets den Überblick. Putzmittel wie den Bad- und Fliesenreiniger, die du häufiger benötigst, platzierst du möglichst weit vorne. Dahinter kommen Abflussreiniger oder andere Putzmittel, die du nur selten brauchst. Waschmittel bewahrst du logischerweise in der Nähe deiner Waschmaschine auf. Es kommt also darauf an, ob du sie im Bad oder im Keller stehen hast. Auch bei den Waschmitteln gilt: Weniger ist mehr. Ein Colorwaschmittel, ein Waschmittel für empfindliche Textilien wie Wolle oder Seide und ein normales Vollwaschmittel genügen völlig. Alles andere ist unnötig und nimmt nur unnötig Platz in deinen Schränken ein.Wie aber solltest du deine Putzlappen und Wischtücher am besten aufbewahren. Beachte unbedingt, dass Du für Küche, Bad und Toilette aus hygienischen Gründen jeweils unterschiedliche Tücher verwendest. Kauf dir einfach verschiedene Farben; so kannst du sie problemlos voneinander unterscheiden.



Waschküche

Die Waschküche ist ebenso wie der Hauswirtschaftsraum oder ein Abstellraum der ideale Ort, um Putzmittel und auch diverse Zubehörteile wie Besen und Wischeimer aufzubewahren. Hier kannst du auch gut deinen Putzmittelschrank aufstellen. Was zeichnet einen solchen Schrank eigentlich aus? Es handelt sich tatsächlich um ein reines Gebrauchsobjekt; für dekorative Zwecke ist solch ein Schrank nicht geeignet. Der Grund: Meist besteht er aus eher praktischen Materialien wie Metall, damit er auslaufende Putzmittel nicht aufnimmt. Schränke aus Metall sind zudem sehr pflegeleicht und können bei Bedarf einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Folgende Eigenschaften sollte ein guter Putzmittelschrank mit sich bringen:

  • abschließbar
  • aus einem pflegeleichten Material
  • diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten im Inneren
  • wenn möglich unterschiedlich große Fächer als Stauraum


Sollte der Platz im Putzmittelschrank dennoch nicht ausreichen, miste am besten einmal gründlich aus. Die Praxis hat gezeigt, dass Spülmittel, Essigreiniger, Allzweckreiniger und Scheuermilch als Grundausstattung völlig genügen. Mit diesen vier Reinigungsmitteln bekommst du jeden Fleck weg. Es bedarf also nicht zwingend einem separaten Badreiniger, Badreiniger oder gar Kaffeemaschinenreiniger. Denke beim Entsorgen deiner nicht mehr benötigten Reiniger allerdings daran, dass es sich um Sondermüll handelt. Du kannst sie also nicht einfach in den Müll werfen oder gar in den Ausfluss kippen.

Eine Alternative zum Putzmittelschrank ist recht simpel: Besorg dir einfach einen handelsüblichen Schuhsortierer, den du an der Tür befestigen kannst. Hier sind die Reinigungsmittel sicher und gleichzeitig übersichtlich verstaut. Ist dir ein Putzmittelschrank zu groß, gibt es im Handel eine willkommene Alternative: Sehr schmale und platzsparende Regale lassen sich einfach zwischen Waschmaschine und WC platzieren.

Für alle deine Reinigungsmittel gilt also: Vor allem wenn Kinder mit im Haus leben, müssen sie sicher und für die Kleinen unzugänglich aufbewahrt werden. Im Alltag hat es sich bewährt, die Putzmittel genau dort zu verwahren, wo sie auch gebraucht werden. Sprich: Ein Badreiniger ist im Putzmittelschrank im Bad am besten aufgehoben, Spülmittel und Backofenreiniger gehören selbstverständlich in die Küche.
 
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