Umweltfreundlich Wäsche waschen

Die Waschmaschine ist in vielen Haushalten fast täglich im Einsatz. Doch das kostet nicht nur Geld, Wasser und Strom, sondern schädigt auch unsere Umwelt. Wir zeigen dir Tricks und Kniffe, wie du die Lebensdauer deiner Kleidung verlängern und beim Waschen auch die Umwelt schonen kannst.

Nachhaltigkeit beginnt im Alltag. Das zeigt sich unter anderem bei vielen regelmäßig anfallenden Arbeiten im Haushalt, bei denen man nicht nur Energie sparen, sondern auch die Umwelt schonen kann. Ein großer Punkt ist dabei das Thema Wäsche waschen. Wir zeigen dir, wie du nachhaltig Wäsche waschen kannst, was vegane Waschmittel und Weichspüler ausmacht und wie du dabei die Umwelt sowie deinen Geldbeutel schonst.

Nachhaltig waschen

Inhaltsverzeichnis:

 

Wasche seltener und mache deine Waschmaschine bei jedem Waschgang voll

Achte darauf, nicht häufiger als nötig zu waschen. Viele Kleidungsstücke müssen beispielsweise nicht sofort nach dem Tragen gewaschen werden. Dazu gehören unter anderem Jeans. Hier reicht es oftmals, sie gut zu lüften. Kleinere Verschmutzungen können außerdem leicht ausgebürstet oder mit unserem Flecken-Gel behandelt werden. Dank des praktischen Bürstenkopfes eignet sich das Flecken-Gel auch bestens für unterwegs.
Hast du allerdings Unterwäsche, Socken, Textilien, die stark verschwitzt sind oder Kleidung von Personen, die erkrankt sind, so sollten diese Teile direkt in die Wäsche wandern.

Zum nachhaltig waschen gehört es außerdem dazu, die Waschmaschine bei jeder Benutzung möglichst vollzumachen. Das maximale Gewicht, welches in deine Wäschetrommel passt, findest du in der Regel in deiner Betriebsanleitung. Moderne Waschmaschinen können die Wäsche sogar direkt wiegen, so kannst du die Wäschetrommel bequem bis zur Maximalmenge befüllen. Achtung: Bei Wolle darf die Maschine nur zu einem Viertel gefüllt sein. Dies solltest du unbedingt beachten, damit deine empfindlichen Textilien nicht beschädigt werden!

Um deine Maschine immer gut füllen zu können, solltest du deine Textilien sortieren und sammeln. So kannst du dann waschen, wenn genug Wäsche vorhanden ist. Eine geringere Waschhäufigkeit spart dir nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch Strom und Wasser.

TIPP: Du kannst direkt beim Kauf einer Waschmaschine das Fassungsvermögen entsprechend deiner Haushaltsgröße auswählen. Für zwei bis drei Personen reichen beispielsweise rund 4 kg Fassungsvermögen vollkommen aus. So bekommst du deine Maschine dann auch ohne Probleme vol


Energie sparen mit einer niedrigen Waschtemperatur

Ökologisch Wäsche waschen bedeutet auch, auf die Waschtemperatur zu achten. Wenn möglich, solltest du bei jedem Waschgang eine niedrigere Temperatur wählen. Denn die meiste Energie benötigt die Waschmaschine, um das Wasser zu erhitzen. Neuere Waschmaschinenmodelle bieten sogenannte „Eco“-Programme mit einer längeren Waschzeit. So werden Flecken auch bei niedrigeren Temperaturen problemlos entfernt. Dazu wirken viele Waschmittel bereits bei 30 Grad, sodass hohe Temperaturen gerade bei der Bunt- und Feinwäsche nicht nötig sind. Auf Kurzwaschprogramme solltest du hingegen komplett verzichten. Diese sind zwar schnell, benötigen aber viel Wasser und Strom. Eine niedrige Waschtemperatur ist also eine gute Möglichkeit, um im Alltag CO2 einzusparen.

TIPP: Auf dem Pflegeetikett deiner Textilien findest du die maximale Waschtemperatur. Steht dort beispielsweise 40 Grad, so kannst du das Textil vor allem bei leichter Verschmutzung auch nur bei 30 Grad waschen.


Den Trockner seltener im Einsatz haben

Ein Trockner ist zwar praktisch, aber er benötigt sehr viel Energie und erzeugt dadurch auch relativ hohe Kosten. Rund 120 € bis 160 € kostet der Trockner einen Vier-Personen-Haushalt in etwa im Jahr! Dazu hinterlässt er einen hohen CO2-Fußabdruck. Daher empfiehlt es sich, den Trockner seltener zu benutzen und die Wäsche lieber draußen an der frischen Luft trocknen zu lassen. Dies funktioniert im Übrigen auch im Winter bestens, selbst bei Minustemperaturen kannst du deine Textilien draußen aufhängen.

Mit ein paar simplen Tricks geht das nachhaltige Wäsche waschen und trocknen noch einfacher:

  • Hänge nicht zu viele Textilien auf einen Wäscheständer, so trocknet deine Wäsche schneller.
  • Damit du weniger Bügeln musst, solltest du deine Hemden oder Blusen im feuchten Zustand direkt auf einen Bügel hängen.
  • Andere Kleidungsstücke kannst du vor dem Aufhängen glätten und ausschütteln, so entstehen nur wenige Falten. Weniger Bügeln spart dir nicht nur Arbeit, sondern auch noch Energie.
  • Deine Handtücher sind zu hart nach dem Trocknen an der frischen Luft? Dann gebe beim Waschen etwa einen EL Apfelessig in das Fach für den Weichspüler. Durch den Essig werden Kalkablagerungen entfernt und Seifenreste gelöst, das macht deine Handtücher angenehm weich, ohne ihre Saugkraft zu minimieren. Der Essiggeruch geht beim Trocknen vollständig weg

 

Falls du keine Möglichkeit hast, die Wäsche draußen aufzuhängen, so kannst du sie auch in deiner Wohnung auf einem Wäscheständer trocknen. Achte hier aber unbedingt darauf, regelmäßig zu lüften, um Schimmel vorzubeugen.

 

Nachhaltiges Waschpulver verwenden

Zuerst einmal solltest du immer darauf achten, das Waschmittel richtig zu dosieren. Die benötigte Menge orientiert sich dabei am Grad der Verschmutzung, an der Menge der Textilien sowie am Wasserhärtegrad. Solltest du diesen nicht kennen, so bekommst du die Information über die Wasserhärte bei deinem Wasserversorger oder du findest sie auf deiner Wasserrechnung. Die richtige Dosierung ist dabei nicht nur in puncto Nachhaltigkeit wichtig, sondern auch, um der Waschmaschine nicht zu schaden.

Um die Umwelt zu schonen, empfiehlt sich außerdem ein nachhaltiges Waschmittel wie unser Vollwaschmittel. Es reinigt Textilien bereits bei niedrigen Temperaturen zuverlässig, ist komplett biologisch abbaubar und hautschonend. Dazu ist das Pulver in einem Karton verpackt, wodurch auf unnötiges Plastik verzichtet wird. Das Vollwaschmittel ist außerdem vegan und frei von Mikroplastik.
Eine Dosierempfehlung findest du auf der Verpackung deines nachhaltigen Waschmittels.

 

Den Schleudergang entschleunigen

Bei vielen modernen Waschmaschinen kannst du selbst auswählen, welchen Schleudergang du möchtest. Um deine Kleidung zu schonen, solltest du den Schleudergang reduzieren. So hält sie länger und du erzeugst weniger Altkleider, was ein Sachen Nachhaltigkeit ein Pluspunkt ist.

 

Verzichte auf eine Vorwäsche

Eine Vorwäsche ist heute tatsächlich nicht mehr notwendig. Waschmittel haben genug Kraft, um auch stark verschmutzte Textilien ohne eine Vorwäsche zu reinigen. Verzichte also darauf und spare Energie und wertvolle Ressourcen. Hast du einen besonders hartnäckigen Fleck auf einem Kleidungsstück, so kannst du diesen vor dem Waschen auch mit dem Flecken-Gel vorbehandeln.

 

Veganen und nachhaltigen Weichspüler verwenden

 

Falls du auf einen Weichspüler nicht verzichten möchtest, so verwende nur einen nachhaltigen und veganen Weichspüler. Der Weichspüler ist vegan, ohne Farb- und Konservierungsstoffe und unbedenklich für die Umwelt. Dazu gibt es ihn in verschiedenen Duftvarianten, sodass deine Wäsche nicht nur besonders weich wird, sondern auch noch angenehm riecht. Unser Weichspüler ist außerdem auch für sensible Haut geeignet. Für einen Waschgang reicht bereits eine geringe Menge aus. Die sparsame Dosierung ist daher ebenso nachhaltig.

 

Nutze Wäscheklammern aus Holz

Auch beim Zubehör kannst du der Umwelt etwas Gutes tun. Verwende zum Aufhängen deiner Textilien Wäscheklammern aus Holz. Diese sind nicht nur nachhaltiger, sondern meist auch langlebiger als Wäscheklammern aus Plastik. Ebenso kannst du auf Wäschekörbe aus Plastik verzichten und hier auf nachhaltigere Varianten umsteigen.

 

Warte deine Waschmaschine regelmäßig

Umweltschonend und nachhaltig ist es auch, die Waschmaschine möglichst lange nutzen zu können. Denn die Produktion einer neuen Maschine benötigt viele Ressourcen und eine hohe Menge an Energie, die Entsorgung der defekten Maschine produziert wiederum viel Müll. Um deine Waschmaschine möglichst lange nutzen zu können, solltest du sie regelmäßig warten und reinigen. Wie genau das geht, haben wir für dich in unserem Blogbeitrag zum Thema Waschmaschine reinigen zusammengefasst.

Grundsätzlich solltest du deine Waschmaschine von Zeit zu Zeit mit einer höheren Temperatur waschen. Eine Wäsche bei 60 Grad alle zwei Wochen ist hier beispielsweise ideal. Damit entfernst du nicht nur Fett- und Schmutzrückstände, sondern beugst auch unangenehmen Gerüchen vor. Lass nach jedem Waschgang außerdem immer alle Fächer und Türen offen, um Ablagerungen und Gerüche zu vermeiden.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.