Wäsche richtig trocknen

Beim Wäsche waschen sind nicht nur die richtige Temperatur und das passende Waschmittel wichtig, sondern auch das richtige Trocknen nach dem Waschgang. Wir zeigen dir, wie du deine Wäsche richtig trocknest und was du dabei alles beachten solltest.

Beim Wäsche waschen sind nicht nur die richtige Temperatur und das passende Waschmittel wichtig, sondern auch das richtige Trocknen nach dem Waschgang. Hierbei gibt es verschiedene Punkte zu beachten, beispielsweise wo die Wäsche getrocknet wird oder aber auch, ob man am besten einen Wäscheständer, eine Wäschespinne oder einen Wandtrockner benutzt. Natürlich sind auch das richtige Aufhängen sowie das Vorbeugen von Falten von Bedeutung. Wir zeigen dir, wie du deine Wäsche richtig trocknest und was du dabei alles beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis:

 

Wäsche im Freien oder im Haus trocknen

Wenn du die Möglichkeit hast, empfiehlt es sich, die Wäsche draußen an der frischen Luft trocknen zu lassen. Durch den Wind, die Sonne und einer gleichmäßigen Luftzirkulation trocknen die Textilien nicht nur schneller, sondern sie erhalten auch einen angenehm frischen Duft. Der Wind macht die Kleidung darüber hinaus weicher. Dazu entweicht die Feuchtigkeit der Textilien im Freien problemlos, in Innenräumen kann sie sich stauen und an Wänden oder Möbeln absetzen. Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit, seine Wäsche im Freien zu trocknen. Auch in einer kleinen Wohnung gibt es die Möglichkeit, seine Wäsche richtig zu trocknen, hier sollten jedoch einige Punkte bezüglich Heizen und Lüften beachtet werden. Je nachdem, wie viel Platz du hast, kannst du beim Wäsche trocknen außerdem zwischen Wäscheständer, Wäschespinne und Wandtrockner wählen.

 

a. Vorteile gegenüber Wäschetrockner 

Das Wäsche trocknen im Freien oder im Haus hat gegenüber dem Einsatz eines Wäschetrockners viele Vorteile. Zum einen benötigt ein Wäschetrockner häufig viel Platz und steht immer an derselben Stelle, Wäscheständer & Co. können hingegen flexibel aufgestellt werden und bei Nichtbenutzung platzsparend verstaut werden. Dazu kommt, dass viele Textilien gar nicht in den Wäschetrockner gegeben werden dürfen und sowieso auf einem Wäscheständer getrocknet werden müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Ein Wäschetrockner benötigt viel Energie und ist somit schlecht für die Umwelt. Das klassische Wäschetrocknen benötigt hingegen keinerlei Ressourcen und ist daher nachhaltig und umweltfreundlich.

 

b. Wäscheständer, Wäschespinne oder Wandtrockner?

Sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Wäsche aufzuhängen. Je nachdem, wie viel Platz man hat, welche Menge an Wäsche trocknen muss und ob man einen Außenbereich wie Balkon oder Garten hat, bieten die einzelnen Varianten Vor- und Nachteile:

Wäscheständer
Ein Wäscheständer ist der Klassiker und vielseitig einsetzbar. Dank unterschiedlicher Modelle gibt es auch für kleinere Wohnungen praktische Größen. Ein Wäscheständer kann dabei ganz einfach zusammengeklappt und verstaut werden, wenn man ihn nicht braucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass er überall aufgestellt werden kann, also in jedem Wohnraum, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Sollte er draußen stehen und es fängt zu regnen an, so lässt er sich auch mit Wäsche flexibel umstellen. Einzig bei viel Wäsche beziehungsweise in einem großen Haushalt ist ein Wäscheständer häufig zu klein. Nutzt man mehrere, so benötigen diese sehr viel Platz, was besonders in kleinen Wohnungen und Häusern ein echter Nachteil ist.

Wäschespinne
Die Wäschespinne ist eine Lösung, die sehr viel Platz für Wäsche bietet, bis zu fünf Waschladungen finden hier meistens ausreichend Platz. In der Regel wird sie im Garten aufgestellt und in einem Loch im Boden befestigt. Doch mittlerweile gibt es auch Wäschespinnen ohne Verankerung im Boden, welche dann auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt werden. Einziger Nachteil: die Wäschespinne kann nur im Freien genutzt werden, bei schlechtem Wetter ist hier ein Trocknen der Wäsche jedoch nicht möglich. Für leichten Regen gibt es Modelle mit einem Dach, bei starkem Wind oder Starkregen hält dieses die Wäsche jedoch nicht trocken.

Wandtrockner
Platzsparend und selbst für kleinste Wohnungen geeignet, das ist der Wandtrockner. Praktisch sind dabei vor allem Modelle zum Ausziehen, bei Nichtbenutzung sind diese kaum sichtbar und benötigen nur wenig Platz, trotzdem bieten sie relativ viel Leine auf kleinstem Raum. Ein Wandhalter muss jedoch fest montiert werden, das heißt, er kann nicht flexibel aufgebaut werden, sondern ist nur an einem festen Ort in der Wohnung nutzbar.

 

Wäsche richtig aufhängen

Für faltenfreie und schnell trocknende Textilien ist auch das richtige Aufhängen der Wäsche sehr wichtig. Wir haben die besten Tipps für dich zusammengefasst:

Direkt nach dem Waschen aus der Maschine nehmen
Um Falten und unangenehme Gerüche in deinen Textilien zu vermeiden, solltest du die Wäsche direkt nachdem der Waschgang fertig ist, aus der Maschine nehmen und sie aufhängen.

Wäsche vor dem Aufhängen ausschütteln
Vor dem Aufhängen sollest du die Kleidungsstücke gut ausschütteln und mit der Hand glatt streichen. So bilden sich weniger Falten und die Textilien können außerdem besser trocknen. Achte bei Pullovern oder Ähnlichem darauf, dass die Ärmel glatt und gerade nach unten hängen und nicht eingeklappt sind.

Auf links drehen
Wenn du deine Wäsche in der Sonne trocknest, solltest du farbintensive sowie schwarze Textilien auf links drehen, so vermeidest du ein Ausbleichen der Farben.

Wäsche auf Kleiderbügel hängen
Hänge Blusen und Hemden direkt nach dem Waschen auf einen Kleiderbügel und diesen dann zum Trocknen. So bleiben deine Textilien faltenfrei. Statt einem Wäscheständer kannst du auch einen Kleiderständer zum Trocknen nutzen, dieser ist bei vielen Kleiderbügeln oftmals stabiler und dank Rollen auch flexibler. Tipp: Um Falten zu vermeiden, kannst du auch dein Lieblingsshirt vor dem Trocknen auf einen Kleiderbügel hängen!

Mit Wäscheklammern aufhängen
Um Knicke beim Trocknen zu vermeiden, solltest du deine Wäsche mit Wäscheklammern aufhängen. Diese hängst du dabei idealerweise an der Naht oder dem Bund kopfüber auf. So entstehen keinerlei Falten oder Knicke und die Abdrücke der Wäscheklammern sind nur an unauffälligen Stellen deiner Kleidungsstücke. Tipp: Es gibt sogar Wäscheklammern, die gepolstert sind, diese hinterlassen dann weniger Druckstellen!

Zwischen Textilien ausreichend Platz lassen
Deine Kleidungsstücke und Textilien sollten beim Trocknen auf dem Wäscheständer oder der Wäscheleine ausreichend Platz haben. Das hilft nicht nur gegen Falten, auch trocknet die Wäsche so wesentlich schneller. Am besten hängst du deine Textilien versetzt auf, so gelangt mehr Luft an die Wäsche, welche den Trocknungsprozess unterstützt.

 

Diese Fehler sollte man beim Wäschetrocknen vermeiden

Gerade dann, wenn keine Möglichkeit besteht, die Wäsche an der frischen Luft zu trocknen, werden häufig Fehler beim Wäsche trocknen gemacht. Diese schaden nicht nur den Textilien, sie können teils sogar gesundheitsgefährdend sein. Lasse deine Wäsche deshalb niemals bei geschlossenem Fenster in der Wohnung trocknen. Wenn möglich, lässt du das Fenster währenddessen gekippt oder achtest auf ein regelmäßiges Stoßlüften. Dies ist wichtig, damit die Feuchtigkeit aus den Textilien nach draußen entweichen kann. Bleibt die Feuchtigkeit in der Wohnung, so setzt sie sich unter anderem an den Wänden ab und es entsteht im schlimmsten Fall Schimmel. Nicht nur für empfindliche Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen birgt Schimmel ein großes Gesundheitsrisiko, auch für gesunde Menschen können bereits kleinste Schimmelsporen Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Achte zusätzlich darauf, dass der Raum, indem die Wäsche getrocknet wird, im Winter warm und beheizt ist. Kalte Luft erhöht die Gefahr von Schimmelbildung! Um Energie zu sparen, denke daran, die Heizung während des Lüftens herunterzudrehen, schalte sie aber nicht komplett aus.


Tipp: Stelle deinen Wäscheständer quer zum Fenster, so ist der Durchzug besser und deine Wäsche trocknet schneller.

 

Trockene Wäsche richtig aufbewahren

Damit die Textilien auch bei der nächsten Benutzung noch frisch riechen und faltenfrei sind, solltest du einige Punkte bei der Aufbewahrung beachten. Zuerst ist es wichtig, dass alle Textilien komplett trocken sind. Räumst du noch feuchte Textilien in den Schrank, so kann es zu Stockflecken oder Schimmel führen sowie zu einem muffigen Geruch. Empfindliche Textilien hängst du am besten auf einen Kleiderbügel. Das geht, wenn du ausreichend Platz hast, selbstverständlich auch mit anderen Kleidungsstücken, durch das Aushängen gehen so oftmals auch noch kleinere Falten aus den Textilien. Gegen Knitterfalten oder andere Beschädigungen hilft bei sehr empfindlichen Stoffen oder Textilien mit Pailletten und Stickereien Seidenpapier. Die empfindlichen Kleidungsstücke einfach darin einschlagen und in den Schrank legen.
Ansonsten sollte die trockene Wäsche dunkel, sauber, trocken und eher kühl gelagert werden. Kühle Orte halten vor allem Schädlinge wie kleine Motten von deinen Textilien fern. Willst du hier auf Nummer sicher gehen, so kannst du auch ein Duftsäckchen mit Lavendel in deinen Schrank hängen. Dieses vertreibt Motten und hinterlässt auf deinen Textilien einen angenehmen frühlingshaften Duft.

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