Was muss ich wie oft waschen? 10 Tipps

Welche Textilien müssen eigentlich wie oft gewaschen werden? Keine Sorge, mit dieser Frage bist du nicht allein. Mit unseren 10 Tipps fällt dir deine Waschroutine in Zukunft sicher leichter.

Du bist auch oft unsicher, wie oft welches Textil eigentlich gewaschen werden muss? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Neben denen, die zum Waschwahn neigen und denen, die alles etwas lockerer sehen, gibt es auch noch ein gesundes Mittelmaß. Damit du dir mit deinen Waschintervallen leichter tust, haben wir 10 Tipps zusammengestellt, in denen du erfährst, was du wie oft waschen solltest.

 

10 Tipps, wie oft welche Textilien gewaschen werden sollten

Was wasche ich wie oft - 10 Tipps

Inhaltsverzeichnis:

 

Vom Duschtuch über die Bettwäsche bis hin zur Kleidung, das richtige Reinigungsintervall sorgt für hygienische und saubere Textilien, ohne die Fasern unnötig zu belasten:

 

Tipp 1 – Die Handtücher

Beginnen wir im Bad: Duschtücher solltest du mindestens einmal die Woche waschen beziehungsweise, nachdem du sie maximal dreimal benutzt hast. Das heißt, wenn du täglich duschst, dann wechselst du dein Duschtuch nach drei Tagen, duschst du hingegen nur alle zwei Tage, so wechselst du dein Handtuch einmal in der Woche. Warum so oft? Im Handtuch landen Wasser und abgestorbene Hautpartikel, diese Kombination bildet eine wahre Wohlfühloase für Bakterien und Keime. Achte außerdem darauf, dass dein Duschtuch nach der Benutzung gut trocknen kann. Sonne und frische Luft sind am besten, um Keimen keinen Nährboden zu bieten.

Verwende dazu ein separates Handtuch für das Gesicht, Keime und Bakterien können schnell zu Hautunreinheiten führen. Besonders bei Akne, bei empfindlicher Haut oder bei Hauterkrankungen solltest du das Handtuch für das Gesicht nach jeder Benutzung waschen. Das Gleiche gilt für Waschlappen: auch sie sollten nach einmaliger Benutzung in der Waschmaschine landen. Ist deine Haut nicht so empfindlich, so kannst du die Handtücher für das Gesicht auch alle zwei bis drei Tage wechseln. Wasche sie dann am besten gemeinsam mit den Duschtüchern, das ist nachhaltiger, als zu viele Maschinen mit nur wenig Wäsche laufen zu lassen.

Handtücher jeglicher Art solltest du immer bei 60 Grad waschen, damit Bakterien & Co. effektiv abgetötet werden und deine Handtücher hygienisch rein werden. Ein Universalwaschmittel reinigt gründlich und ist dabei dennoch besonders schonend zu empfindlicher Haut. Auf Weichspüler solltest du beim Waschen deiner Handtücher verzichten, er mindert die Saugkraft.

Zum Trocknen empfiehlt sich hier ebenfalls frische Luft und Sonne.

Tipp 2 – Der Badezimmerteppich

Auch der Teppich in deinem Bad sollte regelmäßig gewaschen werden, wir empfehlen einmal die Woche. Durch die Feuchtigkeit im Badezimmer bietet der Teppich einen idealen Nährboden für Keime und Bakterien. Außerdem läuft man auch schnell mal mit Schuhen über ihn, beispielsweise wenn man sich eigentlich schon für die Arbeit fertiggemacht hat und nun doch noch mal kurz an den Spiegel will. Beachte unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers, hier findest du alle wichtigen Informationen bezüglich Waschtemperatur und ob der Badezimmerteppich eventuell in den Wäschetrockner darf.

Tipp 3 – Die Bettwäsche

Die Bettwäsche wird ebenfalls viel genutzt, und zwar in der Regel jede Nacht. Daher sollte auch diese regelmäßig in der Waschmaschine landen. Wir empfehlen ein Waschintervall von etwa zwei Wochen. Im Sommer, bei Krankheit oder wenn du allgemein stark schwitzt sowie bei einer Hausstauballergie oder wenn ein Haustier mit im Bett schläft, solltest du deine Bettwäsche wöchentlich wechseln.
Bettwäsche sollte wie auch Handtücher bei 60 Grad gewaschen werden. Um die Farben und Fasern zu schonen, solltest du deine Bettwäsche vor dem Waschen auf links drehen sowie alle Knöpfe und Reißverschlüsse schließen. Für farbige Bettwäsche empfiehlt sich ein Color Waschpulver, für weiße Bettwäsche kann auch Vollwaschmittel verwendet werden.

Tipp 4 – Die Bettdecke & das Kopfkissen

Bettdecken, Kopfkissen und Matratzenschoner werden gerne vergessen, wenn es um das Waschen geht, dabei sollten auch diese regelmäßig gereinigt werden. Neben Schweiß landen vor allem Salze und Hautpartikel in den Textilien, diese Rückstände sollten einmal im Jahr gründlich entfernt werden. Idealerweise wäschst du deine Decken und Kissen im Sommer, denn dann können die Sachen gut an der frischen Luft beziehungsweise in der Sonne trocknen. Gerade bei Daunen oder Federn ist es wichtig, dass die Decke oder das Kissen komplett trocknet, sonst verklebt die Füllung.
Der Matratzenschoner kann bei Bedarf auch häufiger gewaschen werden, oftmals kannst du diesen sogar im Trockner trocknen.
Ansonsten solltest du ein sanftes Waschmittel verwenden.

Tipp 5 - Die Matratze

Eine Matratze passt leider nicht in die Waschmaschine, dennoch empfiehlt es sich, sie regelmäßig – das heißt in diesem Falle alle sechs Monate - von Verschmutzungen und Staub zu befreien. Dazu vermischst du einfach Backpulver mit einem ätherischen Öl deiner Wahl und verstreust es gleichmäßig auf deiner Matratze. Nun für mindestens eine Stunde einwirken lassen und danach gründlich absaugen. So verschwinden Flecken und das ätherische Öl verleiht deiner Matratze einen angenehmen und frischen Duft.

Tipp 6 - Kuscheldecken & Kuschelkissen

Die kuscheligen Kissen und Decken, die auf dem Sofa benutzt werden, sollten etwa alle vier bis acht Wochen gewaschen werden. Bevor du hier loslegst, solltest du unbedingt einen Blick auf die Pflegehinweise des Herstellers werfen. Die meisten Decken können problemlos in der Maschine gewaschen werden, manche dürfen sogar in den Wäschetrockner. Bei Kissen ist es schon etwas schwieriger. Viele Kissen können nicht gewaschen werden, diese solltest du gut lüften. Darf der Bezug gewaschen werden, so kannst du nur die Füllung lüften. Falls jemand im Haushalt krank ist, so sollten danach alle Kissen und Decken gereinigt werden, um mögliche Viren und Bakterien zu beseitigen.

Tipp 7 - Sofakissen & Sofabezüge

Das Sofa bekommt nicht nur Staub ab, auch landen schnell mal Schokolade, Chips oder ein verschüttetes Getränk auf den Polstern. Um Staub und grobe Verschmutzungen zu entfernen, solltest du das Sofa alle ein bis zwei Wochen absaugen sowie die Sofakissen lüften. Einmal im Jahr wird dann die gründliche Reinigung fällig. Dazu kannst du, wie auch bei der Matratze, Backpulver mit ätherischem Öl mischen, auf dem Sofa verstreuen, einige Stunden einwirken lassen und abschließend gut absaugen. Wir empfehlen dir hier vorab an einer unauffälligen Stelle zu testen, ob dein Sofa diese Hausmittel verträgt. Frische Verschmutzungen entfernst du am besten direkt. Gibt es in deinem Haushalt Haustiere, die auf das Sofa dürfen, so empfiehlt es sich, die Sofakissen und Bezüge öfter zu reinigen.

Tipp 8 - Vorhänge & Teppiche

Vorhänge waschen gehört in der Regel nicht zu den beliebtesten Aufgaben im Haushalt, dennoch solltest du sie mindestens einmal im Jahr in die Waschmaschine geben. Falls du an einer stark befahrenen Straße wohnst oder wenn es in deinem Haushalt Haustiere oder Raucher gibt, so solltest du deine Vorhänge mindestens zweimal im Jahr reinigen. Gleiches gilt im Übrigen auch für Vorhänge in der Küche. Durch das Waschen werden Verschmutzungen und Staub entfernt und einem Grauschleier vorgebeugt. Haben deine Vorhänge einen sehr unangenehmen Geruch, so kannst du sie mit Backpulver vorbehandeln. Dazu eine Badewanne mit warmem Wasser füllen, etwa fünf Päckchen Backpulver darin verteilen und Vorhänge für einige Stunden einweichen, danach wie gewohnt waschen.

Teppiche solltest du neben dem regelmäßigen Absaugen ebenfalls mindestens einmal im Jahr gründlich reinigen. Einige Teppiche können sogar in die Waschmaschine gegeben werden, sie lassen sich also schnell und unkompliziert reinigen. Falls dein Teppich jedoch empfindlicher ist, so kannst du eine Schneedecke zum Reinigen nutzen. Dazu den Teppichflor nach unten in den Schnee legen, einige Minuten warten und fertig ist die Reinigung. Durch das Wasser im Schnee lösen sich Staub und leichte Verschmutzungen und der Teppich ist wieder frisch.

Tipp 9 - Geschirrtücher & Spüllappen

Spüllappen und Geschirrtücher kommen mit zahlreichen Verschmutzungen sowie Essensresten in Kontakt und sind durch die hohe Feuchtigkeit ein optimaler Nährboden für Keime und Bakterien verschiedenster Art. Daher diese Textilien unbedingt alle zwei Tage wechseln. Spüllappen und Geschirrtücher dabei bei 60 Grad waschen, beispielsweise mit einem Vollwaschmittel, denn nur bei hohen Temperaturen werden Keime und Bakterien auch zuverlässig abgetötet.

Tipp 10 – Die Kleidung

Auch bei Kleidung gibt es bei einigen Textilien bestimmte Waschintervalle, die du einhalten solltest. Unterwäsche sollte beispielsweise täglich gewechselt werden, BHs nach etwa drei- bis viermaliger Benutzung. Jeans hingegen solltest du nur selten waschen, wenn sie nicht verschmutzt sind, denn durch häufiges Waschen verlieren sie ihre Form. Regelmäßiges Lüften reicht hier oftmals aus. Auch Sportsachen müssen nicht nach jedem Einsatz gewaschen werden, je nach Sportart und wie stark du schwitzt, können Sportklamotten oftmals zwei- bis dreimal getragen werden, bevor sie in die Maschine müssen. Schal, Mütze und Handschuhe werden dagegen häufig viel zu selten gewaschen, hier empfiehlt es sich, sie nach drei- bis viermaliger Benutzung in die Waschmaschine zu geben.

Neue Kleidung sollte außerdem immer vor dem ersten Tragen gewaschen werden, um mögliche chemische Rückstände zu entfernen.

TIPP: Falls deine Kleidung nur etwas nach Essen oder Ähnlichem riecht, aber nicht verschmutzt ist, so hilft das Gefrierfach. Dazu die Kleidung in eine Plastiktüte und über Nacht in das Gefrierfach legen, am nächsten Tag riechen die Klamotten wieder frisch!
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